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2006-09-17 • Gábor Géza Simon
"ICH HABE MICH IMMER ALS EINEN UNGAR BEKANNT." ATTILA ZOLLERS BESUCH IN BUDAPEST

Der Gitarrist und zugleich reisende Botschafter der ungarischen Jazzmusik Attila Zoller kommt seit Oktober 1948 in der großen Welt herum. Die erste Station führte ihn nach Österreich, dann lebte er in Deutschland. 1956 begab er sich zunächst auf eine Tournee in die Vereinigten Staaten, wo er sich dann niederließ. Zur Zeit ist Attila Zoller der bekannteste und anerkannteste ungarische Jazzmusiker der Welt. Bis jetzt sind 26 selbständige LPs und CDs von ihm erschienen, unter anderem bei solchen angesehenen Firmen wie Philips, MPS, Mercury, Enja, L+R, usw. Darüber hinaus wirkte er an der Herstellung 28 weiterer Schallplatten mit. Der 69jährige Gitarrist beschäftigt sich in den Vereinigten Staaten vorwiegend mit Unterrichten, in Deutschland geht er auch heute noch oft auf Tourneen. Seine Schallplatten erfreuen sich hauptsächlich im Kreis seiner deutschen und japanischen Fans großer Beliebtheit. In dieser Hinsicht war das vergangene Jahr besonders fruchtbar für ihn, da sowohl die japanische als auch die deutsche Enja-Gesellschaft seine When It's Time, die ohne Zweifel eine seiner besten Discs ist, herausbrachte. Aus seinen früheren Aufnahmen mit Jimmy Raney gab L+R eine Zusammenstellung von zwei CDs aus.

Im Januar 1996 hielt er sich das x-te Mal in Ungarn auf. Diesmal hatte er in Wien eine Auftritt und besuchte dann seine Schwester in Veszprém. Seitdem wir uns im Jahre 1972 in Székesfehérvár kennengelernt hatten, trafen wir uns oft. Diesmal begegneten wir uns im Restaurant des Südbahnhofs, als er über Budapest durchgereist ist. Diese fast fünfstündige Zusammenkunft brachte mir den Künstler, der seine Széklerkraut mit Rahm löffelte und nach und nach einen Spritzer langsam trank, wirklich in Menschennähe. Seine Vagabundenseele fühlte sich hier in seinem Element, es war der Ort, wohin er mich für ein Treffen bestellte. Zum Glück hatte ich nicht nur mein Notizbuch, sondern auch einen Photoapparat mit. Aus den Bildern, die ich dort machte, könnte man ein kleines Zoller-Photoalbum zusammenstellen. Wenn ich sie vor mir ausbreite, fällt mir sofort das geeignete Wort ein, das zur Beurteilung mancher seiner Worte oder Aufnahmen am besten paßt. Wir sprachen vorwiegend über die frühen Jahre seiner Laufbahn.

GGS: Das ungarische Jazzpublikum weiß leider über deine Laufbahn wenig Bescheid. Außer Angaben in Jazzlexika, die mal mehr, mal weniger genau sind, kann man in Ungarn fast nichts über dich finden. Im Gegensatz dazu enthalten viele englische und deutsche Jazzbücher anerkennende Absätze über deine Tätigkeit. 1995 hat man dir gemeinsam mit Archie Schepp den New England Art Foundation Preis für dein Lebenswerk erteilt.

AZ: Das war mir eine außergewöhnlich große Ehre, mit der man vor allem meine vierzigjährige Tätigkeit in den Vereinigten Staaten anerkannte, aber auch meine Konzerte und Tonaufnahmen in der Alten Welt in Betracht zog.

GGS: Die Musikerfamilie Zoller hat einen guten Namen in der Donaukniegegend. Wie lange habt ihr schon hier gelebt?

AZ: Meine Vorfahren kamen aus Telf bei Innsbruck während der Regierung Maria Theresiens nach Ungarn. Sie waren Herrgottschnitzer und ließen sich ursprünglich in Nagymaros vor mehr als 200 Jahren nieder. Der Name Zoller weist auf ihren früheren Beruf hin. Offensichtlich hoben sie zur Zeit der Thurn und Taxis in irgendeiner Stadt den Zoll ein.

In Nagymaros zählten meine Vorfahren bald zu den kernungarischen Familien. Ich selbst gehöre zu der sechsten ungarischen Generation und erblickte die Welt am anderen Donauufer, in Visegrád, am 13. Juni 1927. Ich konnte kein Wort Deutsch mehr, bis zu dem Augenblick, als ich im Alter von 21 Jahren nach Österreich kam.

Mein Vater war Musiklehrer und Kapellmeister. Meine Schwester Anna, die in Veszprém lebt, hat Klavier und Violine gespielt. Als ich vier war, begann mein Vater mir Violine beizubringen, dann wechselte ich mit neun auf die Trompete über. Bis zu meinem siebzehnten Lebensjahr spielte ich im symphonischen Orchester unserer Schule. Da umsattelte ich autodidaktisch zur Gitarre, übersiedelte nach Budapest und spielte in Klubs und Vergnügungslokalen. Zwischen 1946 und 1948 spielte ich bereits die Rhythmusgitarre im Pinocchio Ensemble des Akkordeonkönigs Mihály Tabányi.

GGS: Im Oktober 1948 gingst du nach Wien und zähltest bald du zu den bekanntesten Gitarristen. Im Dezember 1950 wurdest du bereits von den Kritikern zum ersten Jazzgitarristen Österreichs gewählt.

AZ: Als ich nach Österreich kam, hat man mich in einer Big Band für den Posten eines Trompeters verpflichtet. Ich spielte eine Runde die Trompete. In der Pause nahm ich die Gitarre in die Hand und hatte mit dem Pianisten zu zweit eine Jam Session. Da kam der Bandleader Eddie Macku Jr, der ebenfalls ein Trompeter war, zu mir und sagte, ich soll im zweiten Teil die Gitarre spielen. So hat es angefangen. In der Ballsaison spielten wir an allen wichtigen Orten in Wien. Zu Saisonsende sind viele Menschen zu meinen persönlichen Bekannten geworden.

In der Band der Akkordeonspielerin Vera Auer, die selbst gut ungarisch sprach, spielten wir die Art Jazz, die wir auch mit dem Pinocchio in Budapest gespielt hatten. Sowohl Auers als auch Tabányis Akkordeonlehrer war übrigens derselbe legendäre Lajos Bobula, der darüber hinaus als guter Jazz-Pianist europaweit bekannt war.

Meine ersten Schallplattenaufnahmen mit der Band namens Vera Auer und ihre Solisten entstanden 1950. Später wechselten wir zur Linie George Shearings hinüber.

GGS: Anfang der fünfziger Jahre tauchten alte und neuere Jazz Bands in immer mehr Städten Österreichs außer Wien auf, aber österreichischen oder internationalen Bands war es auch möglich, ins Ausland zu fahren und dort aufzutreten...

AZ: Auch wir bereisten Österreich, kamen aber auch nach Nürnberg in Deutschland, wo ich mit amerikanischen Jazzmusikern und Friedrich Gulda, dem damals noch jungen Pianisten zusammen arbeitete. In der Schweiz spielte der aus Wien stammende Joe Zawinul in unserer Band. Ich trat mit den verschiedensten österreichischen und deutschen Jazzbands in Holland, in der Türkei und auch in Schweden auf.

Mein Hauptwirkungsgebiet wurde immer mehr der westliche Teil Deutschlands, wo ich unter anderem mit dem amerikanischen Frenchhornisten Dave Amram spielte, der später bedeutende third stream Stücke komponierte und vortrug und zahlreiche Schallplatten bei Decca, RCA, Electra Musician und anderen Firmen produzierte.

Ich war einer der ersten, der den jungen Posaunisten Albert Mangelsdorff, der damals noch kaum seine Flügeln entfaltete, kennenlernte. In einer Privataufnahme spielte ich 1954 mit Amram im Mangelsdorff Quintett zusammen. Im darauffolgenden Jahr nahmen wir mit dem Quintett des Pianisten Jutta Hipp am dritten Deutschen Jazzfestival in Frankfurt am Main teil. Dieser Auftritt sowie unsere erste Duoproduktion mit Albert wurde von der deutschen Schallplattenfirma Brunswick aufgenommen und auf EPs herausgegeben, was damals eine Seltenheit war. Gigi Campis Minifirma, die Kölner Mod Records nahm meine erste Schallplatte, auf der ich Solo spielte, mit dem Titel Shivi Guitar im Juli 1955 auf und gab sie heraus. Meines Wissens war sie eine der ersten Schallplatten mit Gitarren solo in dieser Gattung.

GGS: Und damit nahm die unendlich erscheinende Reihe der Schallplattenaufnahmen ihren Anfang.

AZ: Scheinbar. In Deutschland war ich und bin ich sehr beliebt bis zu diesem Augenblick. Es kam vor, daß mehrere LPs binnen einiger Tagen aufgenommen wurden. Aber es gab auch lange Pausen ohne Aufnahmen, manchmal über mehrere Jahre hinaus, denn es wurde sehr sorgfältig abgewogen, wann und welche Schallplatten erscheinen sollen. Sie wollten beim Vertrieb auf sicher gehen.

Ich arbeitete vorwiegend für deutsche Firmen, oder für die deutschen Tochtergesellschaften mancher Weltfirmen. Am Anfang beschäftigten mich außer den Erwähnten auch Metronome, Electrola, Jazztone, Word Pacific und Pacific als Sideman.

GGS: Bis jetzt hast du 80 Schallplatten gemacht, von denen 26 selbständige LPs und CDs sind. Darüber hinaus wirktest du auf 28 weiteren Platten mit. Etwa gleich ist die Zahl der Schallplatten, auf denen du mit einer oder mit mehreren Originalnummern vertreten bist, also keine Auswahl. Und die Zahl der Sampler nimmt ständig zu. Manchmal entdecken wir deinen Namen und dein Spiel in Zusammenstellungen von Chick Corea, Benny Goodman, Klaus Doldinger und Lajos Dudás.

Was nennst du dein eigen aus diesem riesigen Stoff, der eine außergewöhnlich breite Skala an Stilen aufweist, den du am meisten liebst und was auch in deiner eigenen Auffassung den Höhepunkt deiner Karriere darstellt?

AZ: Ich fange gleich mit meiner allerersten selbständigen LP, der Lyrik & Jazz nach Gedichten von Heinrich Heine an, die wir 1964 bei Philips in Hamburg aufgenommen haben. Diese Platte steht mir immer noch sehr nah.

Die im März 1965 in West-Berlin aufgenommene The Horizon Beyond, auf der Don Friedman das Klavier, Barre Phillips den Kontrabaß spielt und Daniel Humair trommelt, gehört nach wie vor zu meinen Lieblingsplatten. Die Möglichkeit, diese Platte fertigzustellen, ergab sich dadurch, daß ich am Tag vor der Aufnahme auf einer Rhythm & Blues Platte mit Klaus Doblinger zu spielen hatte und als Belohnung wurde auch dieser Stoff aufgenommen.

1979 kam meine dritte Enja-Platte mit dem Titel Conjunction heraus, auf der ich meine vier eigenen Kompositionen als Solo aufnahm und von der auch eine direktgeschnittene Variante mit geringer Auflagehöhe erschien. Sie wurde in den Vereinigten Statten von Inner City herausgegeben.

L+R gab unsere Duette mit meinem Freund Jimmy Raney auf drei Langspielplatten heraus. Wir lebten in einer identischen Musikwelt, aber drückten uns verschiedentlich aus und hatten einen unterschiedlichen musikalischen Wortschatz. Leider starb Jimmy letzten Mai. L+R gab nun unsere gemeinsamen Aufnahmen auf einer Doppel-CD heraus.

Zum Schluß erwähne ich noch meine letzte CD. Auf When It's Time spielt mein alter Kumpel Lee Konitz Alto, Larry Willis Klavier, Santi Debriano Kontrabaß und Yoron Israel die Trommel. Sie ist unbedingt meine wichtigste, beste Aufnahme.

GGS: Wir sind vollkommen einverstanden. Sie ist ein wahres Meisterwerk. Aber warum hast du Gypsy Cry, das Stück das so viele verlangen, weggelassen?

AZ: Ich habe gewußt, daß auch du diese Frage stellen wirst. Es hat zu seiner Zeit wirklich viel Neues enthalten. Viele heutige Gitarrenstars, wie zum Beispiel Pat Metheny, reden immer noch begeistert davon. Übrigens hat er auf mehreren meiner Kursen teilgenommen.

GGS: Wenn wir schon auf Metheny zu sprechen kamen, ist die Information richtig, wonach er mit einem von dir erfundenen und patentierten Pick-up spielt?

AZ: Sicher. Aber nicht nur Pat Metheny, sondern auch Kevin Eubanks, Jim Hall und Joe Pass verwendeten diese Pick-ups. Die AZ 48, AZ 49 Modelle sind immer noch sehr gefragt.

GGS: Wie bist du auf die Idee gekommen, Pick-ups zu erfinden?

AZ: 1951 konnte man sich in Österreich kein Vibraphon verschaffen, so machte ich eins für Vera Auers Combo, zum größten Teil eigenhändig. Dazu brauchte man auch Pick-up. Nach einigem Experimentieren gelang es mir, die Frage passabel zu lösen. Mit meiner eigenen Gitarre experimentierte ich ja ständig, weil ich mit ihrem Klang sehr unzufrieden war. Ich beschäftigte mich in meiner Freizeit dauernd mit Saitenstärke, mit Ziehtechniken beim Saitenerzeugnis und der Wicklung von Pick-up. Nach einer Zeit meldete ich sie zum Patent an, aber man wollte sie noch lange nicht produzieren. Dann kam LaBella in die Hände eines neuen Besitzers. Damals stellte man dort etwa fünfzig Sorten von Gitarren- und Kontrabaßsaiten her.

Zwischen Ende 1976 und 1983 war ich Produktionsbeirat bei jener Firma. Das kam mir sehr zugute, weil ich um eine Entfernung von zwei Straßeneck von ihnen wohnte. Ich beschrieb die Formeln, kontrollierte die Produktion und übte PR-Tätigkeit aus. Ich ging hinüber, schaute das Erzeugte an, fragte, was das Problem war, gab die fertige Lösung und bekam mein Gehalt. Nachdem ich nie ein Typ war, der Tourneen nachjagte, war es einfach prima. Ich verdiente auf diese Weise das Geld für die Miete, Versicherung und ähnliche Sachen.

In den Vereinigten Staaten unterrichtete ich hauptsächlich. Meine Hauptwirkungsgebiete waren Indiana, Illinois, Connecticut und Vermont. Gegenwärtig konzentriere ich auf Vermont, wo wir 1975 unter der Mitwirkung von Don Friedman, George (Jiri) Mráz und anderen den ersten Sommerkurs im Jazz organisierten, aus dem sich dann das Vermont Jazz Center herausbildete.

GGS: Du hattest Urtalent zum Gitarrenspiel, obwohl du keinen regelmäßigen Unterricht erhalten hattest. Außer vielleicht der School of Jazz in Lenox im Jahre 1959, wenn sie überhaupt als Jazzschule betrachtet werden kann...

AZ: Jim Hall war mein Wegweiser, mein Kursleiter, den man ausschließlich mir zuliebe engagierte. Es war ein Feilen des Stils, gemeinsames Spiel, aber keine Schule im herkömmlichen Sinne. Diese Art Zusammenspiel, das gemeinsame Atmen ist es, was wir jetzt mit den Kursteilnehmern machen. Das hatten auch wir, Pat Metheny und ich gemacht; er betont die heilsame Wirkung diese Annäherung immer noch.

GGS: Wenn ich mich nicht irre, warst du der dritte ungarische Musiker nach Béla Bartók und József Szigeti, der mit Benny Goodman, dem Swingkönig spielte. Wie bist du eigentlich an die Goodman Combo geraten?

AZ: Damals spielte ich mit den Kreisen des Kontrabassisten von Barre Phillips meist free Musik und wir arbeiteten oft mit dem Klarinettisten Tony Scott. Gemeinsam mit dem letzten nahm ich die LP Hommage To Lord Krishna auf; den Sitar spielte der damals noch ziemlich unbekannte Collin Walcott.

In den Jahren zuvor hatte ich unter anderen mit Herbie Manns Band, mit Oliver Nelson und dem Vibraphonist Cal Tjader gearbeitet. Sie konnten hören, sowohl in Konzerten als auch bei Schallplattenaufnahmen, daß ich nicht nur in Free Musik zu Hause bin. So muß es auch der Manager Benny Goodmans empfunden haben, der mich mit seinem Angebot aufsuchte. Ihr früherer Gitarrist war diese Art Musik müde geworden, deshalb suchten sie jemanden. Ich habe für sechs Wochen Ja zur Welt des Combo Standards von Benny Goodman und zum Swing gesagt.

In diesen sechs Wochen verdiente ich bei Goodman mehr, als ich sonst in ein-zwei Jahren gewohnt war. So machte ich natürlich alles, was sie von mir verlangten. Das ganze war nicht schwer. Die sechs Wochen kamen mir als eine sehr leichte Fingerübung vor, in denen ich mich überdies an den Anfang meiner Laufbahn erinnern konnte, als ich im Pinocchio Orchester unter der Leitung des Akkordeonisten Mihály Tabányi gespielt hatte.

Abends spielten wir unter anderem mit Joe Newmann und Zoot Sims im eleganten Restaurant Rainbow Grill des New Yorker Rockefeller Centers. Mit den gleichen Leuten nahmen wir eine Schallplatte für die Firma Command auf, die dann auf der ganzen Welt verbreitet wurde. Vor einigen Jahren kamen einige Tonbänder dieser Zeit aus Benny Goodmans Privatarchiv ans Licht. Auf manchen dieser Aufnahmen wirke ich auch mit, so daß mein Spiel auf ziemlich vielen Goodman CDs zu hören ist. Wenn ich gut informiert bin, wurden sie eine Zeitlang auch in Ungarn vertrieben.

GGS: Das ungarische Publikum konnte dich zum ersten Mal 1972 in Székesfehérvár hören. Dein damaliges Free Ensemble wird auch heute noch oft erwähnt. Später spieltest du Solo aber ich im Duo zu Hause und warst auch in kurzen Fernsehsendungen zu sehen. Was für Pläne hast du in der nahen Zukunft im Zusammenhang mit Ungarn?

AZ: Im Frühjahr gehen wir auf eine große Europatournee mit Lee Konitz und Don Friedman. Wir möchten auch nach Ungarn kommen. Wir hoffen, daß die Verhandlungen gut ausgehen.